Tipp-Nr. 1: Der neue Mindestlohn

Die aktuelle Frage:

" Wie stark wird sich ab 2015 der neue Mindestlohn auf die Preise von unternehmensnahen Dienstleistungen auswirken?"

Antwort: Eine Steigerung des Stundenlohns von beispielsweise 5 € auf  8,50 € (+ 70 %) hört sich viel an. Der Blick auf den mittleren Stundenlohn eines Vollzeitbeschäftigen relativiert das. Im Durchschnitt verdient ein Vollzeitbeschäftigter in Deutschland 2.889 € im Monat, was einem Stundenlohn von 16,70 € bei einer 40-Stunden-Woche entspricht. Somit liegt der Mindestlohn von 8,50 € pro Stunde bei 50,9 % des durchschnittlichen (mittleren) Lohns. Unternehmensnahe Dienstleister, die bisher weniger als 8,50 € gezahlt haben, jetzt aber per Gesetz dazu verpflichtet sind, werden natürlich die steigenden Lohnkosten (Direktlohn und Lohnnebenkosten) an die Kunden weitergeben. Lohnsteigerungen erhöhen die Personalkosten. Das ist eine unbestrittene Tatsache. Die Frage ist allerdings, um wie viel Prozent müssen die Preise steigen, um die Personalkostenerhöhung durch den Mindestlohn aufzufangen.

Die Lösung: Personalkosten-Strukturanalyse

So erhöht beispielsweise die 13,3 %-ige Lohnsteigerung durch den Mindestlohn den Tariflohn im Wach- u. Sicherheitsgewerbe  in Hessen von 7,50 € auf 8,50 €. Diese Lohnsteigerung erhöht auf keinen Fall die Gesamtkosten eines Unternehmens (und damit auch die Verkaufspreise) um 13,3 %. Die Berechnung des Tools PersonalkostenAnalyzer zeigt, dass die tatsächliche Personalkostenerhöhung im obigen Beispiel nur 8,2 % beträgt. Eine Differenz zu den 13,3 % von immerhin 5,1 %.

PersonalkostenAnalyzer

Der PersonalkostenAnalyzer lässt sich mit wenigen Klicks in jede Excel-Version einbinden. Bis Ende Januar 2015 zahlen Sie nur 198 € statt 298 €. Die Lieferung erfolgt per Email und beinhaltet das Excel-Add-In und das Handbuch. Hier können Sie den PersonkostenAnalyzer bestellen.

So wirkt sich eine 3,5 %ige Lohnerhöhung bei Dienstleistern tatsächlich aus