Tipp-Nr. 11: Digitalisierung bedroht Arbeitsplätze

Die aktuelle Frage:               

"Zerstört die Digitalisierung Arbeitsplätze im Einkauf?"

Antwort: Ein klares Ja. Aber nicht nur dort. Ganze Berufszweige werden durch die weiter fortschreitende Automatisierung wegfallen bzw. durch Roboter ersetzt. Im Einkauf sind ganz konkret sämtliche operativen Arbeitsplätze gefährdet. Wenn die intelligenten Maschinen in der Produktion direkt beim Lieferanten die Bestellung auslösen und selbstständig den Lagerbestand überwachen, dann brauchen Sie keine Disposition und auch keinen operativen Einkauf mehr. Etwas sicherer sind die Arbeitsplätze im strategischen Einkauf. Eine Studie der Universität Oxford kommt zu dem Ergebnis, dass 47 % der Beschäftigten der USA in Berufen arbeiten, die durch die zunehmende Digitalisierung bedroht sind. Ein Forschungsbericht des Bundesarbeitsministeriums übertrug die Studie auf Deutschland. Ergebnis: Hierzulande arbeiten 42 % der Beschäftigten in "Berufen mit einer hohen Automatisierungswahrscheinlichkeit".

Bisher waren nur Niedrigqualifizierte betroffen

Das ändert sich aktuell rasant. An der Technischen Hochschule Aachen wird erwartet, dass durch die Digitalisierung nun auch die Arbeitsplätze von durchschnittlich oder sogar hoch qualifizierten Berufstätigen unter Druck geraten.

Beispiel LKW-Fahrer

Aktuell experimentieren viele Unternehmen mit selbstfahrenden LKW, die nicht mehr auf einen Menschen hinterm Steuer angewiesen sind. Noch ist die Technik nicht voll ausgereift, doch das könnte sich in 5 bis 10 Jahren ändern. Von künstlicher Intelligenz gesteuerte Lkw fahren dann über die Autobahnen.

Beispiel Juristen und Ärzte

In den USA zum Beispiel hilft die Maschine Ross schon heute Juristen beim Navigieren durch das komplexe Insolvenzrecht und die Datenbank Watson erleichtert Ärzten das Diagnostizieren und Behandeln von Patienten.

Beispiel Adidas

Adidas wird ab 2017 Jahr mit der automatischen Serienproduktion von Sportschuhen in Süddeutschland, in Ansbach, beginnen. Die Fertigung, die vor 25 Jahren nahezu komplett in asiatische Niedriglohnländer verlagert worden war, werde damit teilweise in große Absatzmärkte zurückgeholt, sagte Vorstandschef Herbert Hainer auf einer Pressekonferenz. Mit den als „Speedfactories“ bezeichneten Fabriken will Adidas ein neues Zeitalter einläuten. In den USA soll 2017 die zweite Speedfactory gebaut werden. In Ansbach können 1 Millionen Paar Schuhe pro Jahr vollautomatisch gefertigt werden. Adidas verkauft pro Jahr jährlich rund 300 Millionen Paar. Die Produktion soll dahin verlagert werden, wo der Kunde ist, sagte der Vorstandschef. Bei Adidas wird unsere Zukunft bereits jetzt Realität.

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Jens Holtmann